Satzung Förderverein

Förderverein Freya-Frahm-Haus e.V.

 

Satzung des Fördervereins Freya-Frahm-Haus e.V.

 

§ 1 - Name, Sitz und Geschäftsjahr

 

1. Der Verein führt den Namen „Förderverein Freya-Frahm-Haus“, nach der Eintragung in das Vereinsregister, den Namenszusatz „eingetragener Verein“ in der abgekürzten Form „e. V.“.

 

2. Der Verein hat seinen Sitz in Laboe und soll im Vereinsregister beim Amtsgericht Kiel eingetragen werden.

 

3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

 

§ 2 - Zweckbestimmung

 

1. Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur und die Unterstützung der Kulturspielstätte im Freya Frahm Haus Laboe. Er erfüllt seine Aufgaben durch Abhaltung von Informationsveranstaltungen und Unterstützung der Ausstellungs-aktivitäten. Für die Erfüllung dieser satzungsmäßigen Zwecke sollen geeignete Mittel durch Beiträge, Spenden, Zuschüsse und sonstige Zuwendungen eingesetzt werden.

 

2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinn des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung in der jeweils gültigen Fassung. Er wird als Förderverein nach § 58 Nr. 1 AO tätig, der seine Mittel ausschließlich zur Förderung steuerbegünstigter Zwecke des in § 2 Ziffer 1 genannten steuerbegünstigten Zwecks des Vereins verwendet.

 

3. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

4. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 

5. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

6. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

 

7. Die Ausübung von Ämtern nach den Satzungsvorgaben erfolgt ehrenamtlich.

 

§ 3 - Mitgliedschaft

 

1. Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person/Personenvereinigung werden, die bereit ist, Ziele und Satzungszwecke des Vereins nachhaltig zu fördern. Die Mit-gliedschaft entsteht durch Eintritt in den Verein gem. § 5.

 

2. Fördermitglieder sind Mitglieder, die sich zwar nicht aktiv innerhalb des Vereins betätigen, jedoch die Ziele und Zwecke des Vereins in geeigneter Weise fördern und unterstützen.

 

3. Zum Ehrenmitglied werden Mitglieder ernannt, die sich in besonderer Weise um den Verein verdient gemacht haben. Hierfür ist ein Beschluss der Mitgliederversammlung erforderlich.

 

4. Ehrenmitglieder sind von der Beitragszahlung befreit. Sie haben jedoch die gleichen Rechte und Pflichten wie ordentliche Mitglieder und können insbesondere an sämtlichen Versammlungen und Sitzungen teilnehmen.

 

§ 4 - Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

1. Die Mitglieder sind berechtigt, an allen angebotenen Veran-staltungen des Vereins teilzunehmen. Sie haben darüber hinaus das Recht, gegenüber dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge zu stellen. In der Mitgliederversammlung kann das Stimmrecht nur persönlich ausgeübt werden.

 

2. Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein und den Vereinszweck – auch in der Öffentlichkeit – in ordnungsgemäßer Weise zu unterstützen.

 

§ 5 - Beginn/Ende der Mitgliedschaft

 

1. Die Mitgliedschaft muss gegenüber dem Vorstand schriftlich beantragt werden. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Die Ablehnung eines Aufnahmeantrages muss auf der nächsten Mitgliederversammlung bestätigt oder aufgehoben werden. Der Ausschließungsgrund ist dem/der Antragsteller/in mitzuteilen. Ein Aufnahmeanspruch ist ausgeschlossen.

 

2. Ummeldungen in der Mitgliedschaft (von aktiver Mitgliedschaft auf Fördermitgliedschaft) müssen mit einer Frist von drei Monaten dem Vorstand schriftlich mitgeteilt werden, ohne dass dies die Beitragspflicht für das laufende Vereinsjahr berührt.

 

3. Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, Ausschluss, Tod des Mitglieds oder Verlust der Rechtsfähigkeit bei juristischen Personen.

 

4. Die freiwillige Beendigung der Mitgliedschaft muss durch Austritt zum Ende des Geschäftsjahres unter Einhaltung einer dreimonatigen Frist gegenüber dem Vorstand erklärt werden.

 

5. Der Ausschluss eines Mitglieds kann mit sofortiger Wirkung und aus wichtigem Grund dann ausgesprochen werden, wenn das Mitglied in grober Weise gegen die Satzung, Ordnungen, den Satzungszweck oder die Vereinsinteressen verstößt. Über den Ausschluss eines Mitglieds entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmen-mehrheit. Dem Mitglied ist unter Fristsetzung von zwei Wochen Gelegenheit zu geben, sich vor der Beschlussfassung des Vorstandes über den Vereinsausschluss zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern.

 

6. Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedsverhältnis. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Spenden oder sonstigen Unterstützungsleistungen ist grundsätzlich ausgeschlossen. Der Anspruch des Vereins auf rückständige Beitragsforderungen bleibt hiervon unberührt.

 

7. Die Mitgliedschaft endet durch Beschluss des Vorstandes, wenn das Mitglied mit 2 fortlaufenden Jahresbeiträgen im Rückstand ist und dieser Betrag auch nach schriftlicher Mahnung durch den Vorstand innerhalb von 3 Monaten von der Absendung der Mahnung an das Mitglied nicht voll entrichtet wurde. Die Mahnung mit eingeschriebenem Brief muss an die letzte dem Verein bekannte Anschrift des Mitglieds gerichtet sein. In der Mahnung muss auf die bevorstehende Beendigung hingewiesen werden. Die Mahnung ist auch wirksam, wenn die Sendung als unzustellbar zurückkommt. Der Beschluss über die Beendigung der Mitgliedschaft muss dem betroffenen Mitglied nicht bekannt gemacht werden.

 

§ 6 - Mitgliedsbeiträge

 

Der Verein erhebt Mitgliedsbeiträge.

Für die Höhe und Zahlungsweise der jährlichen Mitgliedsbeiträge, Förderbeiträge ist die jeweils gültige Beitragsordnung maßgebend, die von der Mitgliederversammlung beschlossen wird.

 

§ 7 - Organe des Vereins

 

Organe des Vereins sind

 

1. die Mitgliederversammlung

2. der Vorstand

 

§ 8 - Mitgliederversammlung

 

1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung, sie hat insbesondere folgende Aufgaben:

 

- die Jahresberichte entgegen zu nehmen und zu beraten

- Entlastung des Vorstandes

- (im Wahljahr) den Vorstand zu wählen

- über die Satzung, Änderungen der Satzung sowie die Auflösung des Vereins zu bestimmen

- die Kassenprüfer zu wählen, die weder dem Vorstand noch einem vom Vorstand berufenen Gremium angehören und nicht Angestellte des Vereins sein dürfen.

 

2. Eine ordentliche Mitgliederversammlung wird vom Vorstand des Vereins nach Bedarf, mindestens aber einmal im Geschäftsjahr, nach Möglichkeit im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres, einberufen. Die Einladung erfolgt 14 Tage vorher in Textform durch den Vorstand mit Bekanntgabe der vorläufig festgesetzten Tagesordnung an die dem Verein zuletzt bekannte Mitgliedsadresse.

 

3. Die Tagesordnung der ordentlichen Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Tagesordnungspunkte zu umfassen:

 

- Bericht des Vorstands

- Bericht des Kassenprüfers

- Entlastung des Vorstands

- Wahl von zwei Kassenprüfern, sofern sie ansteht

- Festsetzung der Beiträge für das laufende Geschäftsjahr bzw. zur

Verabschiedung von Beitragsordnungen

- Beschlussfassung über vorliegende Anträge

 

4. Anträge der Mitglieder zur Tagesordnung sind spätestens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung beim Vereinsvorstand schriftlich einzureichen. Nachträgliche eingereichte Tagesordnungspunkte müssen den Mitgliedern rechtzeitig vor Beginn der Mitgliederversammlung mitgeteilt werden. Später eingehende Anträge – auch während der Mitgliederversammlung gestellte Anträge – müssen auf die Tagesordnung gesetzt werden, wenn in der Mitgliederversammlung die Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder der Behandlung der Anträge zustimmt (Dringlichkeitsanträge).

 

5. Der Vorstand hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung unverzüglich einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn die Einberufung von mindestens ein Drittel der Vereinsmitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird.

 

6. Der/die Vorsitzende oder eine/r seiner Stellvertreter/innen leitet die Mitglieder-Versammlung. Auf Vorschlag des/der Vorsitzenden kann die Mitgliederversammlung eine/n Versammlungsleiter/in bestimmen.

 

7. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden in einem Protokoll innerhalb von zwei Monaten nach der Mitgliederversammlung bekannt gemacht und von einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied sowie dem Protokollführer unterzeichnet. Das Protokoll kann von jedem Mitglied eingesehen werden.

 

§ 9 - Stimmrecht/Beschlussfähigkeit

 

1. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder.

 

2. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden . Eine Stimmenübertragung ist ausgeschlossen.

 

3. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

 

4. Die Mitgliederversammlung fasst die Beschlüsse mit einfacher Mehrheit Stimmenenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben außer Betracht. Bei Stimmengleichheit gilt der gestellte Antrag als abgelehnt.

 

5. Abstimmungen in der Mitgliederversammlung sind nur dann schriftlich und geheim durchzuführen, wenn dies auf Verlangen eines der an der Beschlussfassung teilnehmenden Mitglieder ausdrücklich verlangt wird.

 

6. Für Satzungsänderungen des Vereins ist eine Zweidrittel-Mehrheit der erschienenen Vereinsmitglieder erforderlich.

 

7. Zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins ist die Anwesenheit von Zweidrittel der Vereinsmitglieder erforderlich. Ist eine zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins einberufene Mitgliederversammlung nicht beschlussfähig, so ist vor Ablauf von 4 Wochen seit dem Versammlungstag eine weitere Mitgliederver-sammlung einzuberufen. Die Einladung zur weiteren Mitgliederversammlung hat einen Hinweis auf die erleichterte Beschlussfähigkeit zu enthalten. Die neue Versammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

 

8. Bei Zweckänderung des Vereins ist die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich. Die Zustimmung nicht erschienener Mitglieder ist schriftlich einzuholen.

 

9. Satzungsänderungen werden allen Vereinsmitgliedern schriftlich mitgeteilt und zwar an die von dem Mitglied zuletzt mitgeteilte Anschrift.

 

§ 10 - Vorstand

 

1. Die Vorstandschaft setzt sich wie folgt zusammen:

 

- eine/ einen Vorsitzende/n

- eine/ einen stellvertretende/n Vorsitzende/n

- eine/ einen Schatzmeister/in

- eine/ einen Schriftführer/in

 

Sie werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Die unbegrenzte Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern ist zulässig. Nach Fristablauf bleiben die Vorstandsmitglieder bis zur Neu/Wiederwahl ihrer Nachfolger/innen im Amt.

 

2. Der Vorstand leitet verantwortlich die Vereinsarbeit. Er kann sich eine Geschäftsordnung geben und kann besondere Aufgaben unter seinen Mitgliedern verteilen oder Ausschüsse für deren Bearbeitung einsetzen.

 

3. Vorstand im Sinn des § 26 BGB sind der /die erste Vorsitzende, der/die stellvertretende Vorsitzende, der/die Schatzmeister/in und der /die Schriftführer/in. Jeweils zwei Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich.

 

4. Die Vorstandschaft beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Mitglieder anwesend sind oder einer Beschlussfassung im schriftlichen Umlaufverfahren zustimmen. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.

 

5. Beschlüsse des Vorstandes werden in einem Sitzungsprotokoll niedergelegt und von mindestens zwei vertretungsberechtigten Vorstandsmitgliedern unterzeichnet.

 

6. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner/ihrer Wahlzeit aus, ist der Vorstand berechtigt, ein kommissarisches Vorstandsmitglied zu berufen. Auf diese Weise bestimmte Vorstandsmitglieder bleiben bis zur nächsten Mitgliederversammlung im Amt.

 

§ 11 - Kassenprüfer

 

1. Über die Jahresmitgliederversammlung sind zwei Kassenprüfer für die Dauer von zwei Jahren zu wählen.

 

2. Die Kassenprüfer haben die Aufgabe, Rechnungsbelege sowie deren ordnungs-gemäße Verbuchung und die Mittelverwendung zu überprüfen sowie mindestens einmal jährlich den Kassenbestand des abgelaufenen Kalenderjahres festzustellen. Die Prüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der vom Vorstand getätigten Ausgaben. Die Kassenprüfer haben die Mitgliederversammlung über das Ergebnis der Kassenprüfung zu unterrichten.

 

§ 12 - Auflösung des Vereins

 

Bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeinde Laboe, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

 

§ 13 - Liquidatoren

 

1. Als Liquidatoren werden die im Amt befindlichen vertretungs-berechtigten Vorstandsmitglieder bestimmt, soweit die Mitgliederver-sammlung nichts Abweichendes beschließt.

 

2. Zwei Liquidatoren vertreten den Verein gemeinsam.